Hank Williams – Vater der Countrymusik

Der Lovesick blues boy war der größte Name der Honky Tonk-Szene (*17.9.23 – 1.1.53). Sein Name stand für Feiern, Frauen, Vollgas. Er hatte 1950 seine erste No. 1 mit dem Titel Long gone lonesome blues. Die nächste No. 1, Hey good lookin’, folgte bereits 1951. Der bekannteste Titel von Hank Williams erreichte die Chartspitzenposition im April 1952: Jambalaya. Kurz darauf starb er in der Silvesternacht 1952 in den Bergen Virginias auf dem Weg zu seinem nächsten Konzert. Sein früher Tod nach einem Leben voll Alkohol- und Drogenexzessen (Schmerzmittel) besiegelte ein Schicksal, das bald schon als typisch für Rockstars gelten sollte.

Hank Williams nahm in seinen 29 Lebensjahren 66 Songs auf, davon waren 41 Lieder in den Charts. Unzählige Künstler coverten seine Songs: Elvis, Bill Haley, Jerry Lee Lewis, Gene Vincent, die Everly Brothers, aber auch schwarze Interpreten wie Fats Domino, Bo Diddley, Louis Armstrong, Little Richard oder Ray Charles und Pop-Künstler wie Pat Boone, Dean Martin und natürlich Country-Interpreten wie Johnny Cash, Marty Stuart, Garth Brooks oder Dwight Yoakam. Selbst Künstler des neuen Jahrtausends wie Wet Wet Wet, Red Hot Chilli Peppers und Andy Lee interpretieren die Songs von Hank Williams.


„Aufrichtigkeit macht unsere Musik so erfolgreich. Ein Hillbilly singt ehrlicher als die meisten Entertainer, denn er ist unter härteren Umständen aufgewachsen. Man muss eine ganze Menge Maultiermist gerochen haben, bevor man singen kann wie ein Hillbilly!“